Maya Weltuntergangs-Prophezeiungen

Der Kalender der Maya-Indianer ging am 21. Dezember 2012 zu Ende.
Was Wissenschaftlern ein Mysterium war, stellte für Weltuntergangs-Jünger und deren Propheten den größten Tag seit Menschengedenken dar. Den Tag des Jüngsten Gerichts.

Um Gerüchten und Verschwörungstheorien, die zum Tag der Apokalypse im Netz kursierten und immer noch kursieren, Einhalt zu gebieten, hatte die Dresdner Staats- und Universitätsbibliothek die rund 800 Jahre alte Handschrift, den Codex Dresdensis der Maya, neu digitalisiert und für alle Interessierte ins Internet gestellt.
Dadurch bot und bietet sich allen die Wahrheit Suchenden die Möglichkeit, die Geheimnisse der 39 Blätter des Maya-Kalenders – die zusammen fast 3,5 Meter lang sind – zu enträtseln.

Welche Geheimnisse des Maya-Kalenders sind bis jetzt bekannt?
Der Maya-Codex ist eines der bedeutendsten schriftlichen Zeugnisse Amerikas und stammt aus dem 13. Jahrhundert. Der Bibliothekar, Johann Christian Götze, erwarb den Codex 1739 für die Dresdner Bibliothek. Erst ende des 19. Jahrhunderts konnte der Kalenderteil von dem Dresdner Bibliothekar Ernst Wilhelm Förstemann entschlüsselt werden.
Der Codex besteht aus aneinandergereihten Blättern auf denen Maya-Priester Symbole, Bilder und Hieroglyphen notierten um ihr geheimes Wissen über Krankheiten, Erntezeiten, religiöse Handlungen, Opfer, Astronomie und den zukünftigen Weltuntergang der Nachwelt mitzuteilen.

Neben dem Dresdner Maya-Codex existieren noch weitere in Madrid, Paris und Mexiko-Stadt. Allerdings ist der Dredner Codex die einzige Schrift, die einen Kalender und ein Apokalypse-Bild enthält!
Das letzte Bild des Codex vermittelt, neben weiteren Tier- und Göttergestalten, in anschaulicher Symbolischer Form die kommende Sintflut. Die Sintflut wird als eine alles verschlingende, sich aus dem Maul eines Himmelsdrachen über die Erde ergießende, Naturgewalt dargestellt, die die totale Vernichtung der Erde zur Folge haben soll.

Fakt ist, dass die Erde nur alle 25.800 Jahre an der Wintersonnenwende in einer Ebene mit dem Zentrum unserer Galaxis steht. Zum allerersten Mal seit Menschengedenken wurden wir also im Dezember 2012 Zeitzeugen eines gigantischen astronomischen Ereignisses.

Die Profiteure der damaligen Apokalypse
Einer der Hauptprofiteure der damaligen Apokalypse dürfte, neben anderen Highlights wie Erich von Däniken, Hollywood-Regisseur Roland Emmerich sein. In seinem Blockbuster Kinofilm „2012“ prognostizierte er das Ende der Menschheit mit einstürzenden Wolkenkratzern und riesigen Flutwellen am 21. Dezember 2012.

Epilog: Gibt es jetzt neue Erkenntnisse zum Tag des Jüngsten Gerichtes?
Nein. Der 13. Baktun endete immer noch 21. Dezember 2012.
Die 13 war für die Maya eine heilige Zahl. Der Maya-Kalender beginnt im Jahre 3114 v. Chr. und markiert die Zeit in 394-Jahr-Zyklen, bezeichnet als Baktuns.

Regisseure, Propheten, Seher, Buchautoren und weitere Profiteure der damals angedrohten Apokalypse scheinen auch heute noch keine neuen Erkenntnisse aus den spärlichen Fakten gewonnen zu haben.


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