Hintergrundinformationen zu Hiroshima


#01 Über eine radioaktive Zahncreme und deren fünf Heilsbringer

So unglaublich es rückblickend auch klingen mag, im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde radioaktiver Strahlung eine “besondere Heilwirkung” zugesprochen die durch Radiumbäder, radioaktiver Seife oder auch radioaktiver Zahnpasta an den Mann (bzw. Frau respektive Kind) gebracht wurden.

Die, von der Auergesellschaft Berlin in den Jahren des zweiten Weltkrieges produzierte, Zahncreme “Doramad” enthielt “Thorium-X” und versprach dem geneigten Konsumenten neben strahlend weißen Zähnen auch eine Bakterienabtötung durch radioaktive Strahlung.
Zur damaligen Zeit galt sie als innovativer Meilenstein technischer Errungenschaften und wurde – da die Folgeschäden der Radioaktivität damals unbekannt waren – als “Wunderheilmittel” propagandiert.
Erst durch den Atombombenabwurf auf Hiroshima und dessen Folgen erkannte man – im Laufe der Zeit – die tatsächlichen Auswirkungen der Radioaktivität auf Mensch und Umwelt.
Das “Aus” für Doramad war besiegelt.

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#02 Wenn Erdbeben den Weltuntergang nahen lassen

Erdachsenverschiebung - Bildquelle NASA http://www.nasa.gov/multimedia/imagegallery/index.htmlWie die Nasa berichtete, hat sich durch das Erdbeben in Chile die Erdachse erneut verschoben. Dadurch verringert sich – mit unter anderem – aufs neue auch die Länge eines Tages.
Leider für uns nicht zum positiven.

Das Erdbeben in Chile hatte eine Stärke von 8,8 (Energiefreisetzung von ca. 35.000 Hiroshima-Bomben) auf der nach oben offenen Richterskala. Nach ersten Berechnungen des Wissenschaftlers R.Gross von der Nasa hat das Beben weitreichende Folgen für alle Bewohner unseres Planeten.
Gross und sein Team fanden heraus, dass sich die Erdachse um acht Zentimeter verschoben haben könnte.

Dies würde bedeuten, dass unsere Tage auf der Erde nun um 1,26 Mikrosekunden kürzer sind.

Schon bei dem Erdbeben im Indischen Ozean 2004 – das eine Stärke von 9,1 erreichte – hatte sich die Erdachse um ca. sieben Zentimeter verschoben.
Damals wurden die Tage um 6,8 Mikrosekunden kürzer.

Kein Grund zur Panik

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